Wochenende in Hamburg: 12 Orte, die wirklich was werden

12 Orte · 8 Min. Lesezeit · zuletzt aktualisiert 19.9.2026

Kurz gesagt

Ein gutes Hamburger Wochenende mischt Wasser und Viertel: Elbphilharmonie und Speicherstadt am Hafen, Schanzenviertel und Karolinenviertel zum Bummeln, abends Golem oder Hafenklang, dazwischen Alster und Elbstrand bei Övelgönne für die ruhigeren Momente. Wer Nachtleben will, findet es auf St. Pauli, wer Ruhe sucht, in Planten un Blomen.

Hamburg lässt sich am besten entlang von Wasser erleben, ob Elbe, Alster oder die Kanäle der Speicherstadt. Zwei Tage reichen, wenn man sich nicht verzettelt, sondern zwei, drei Ecken der Stadt wirklich anschaut.

Diese Liste mischt bekannte Ankerpunkte mit Orten, die auch nach Jahren in der Stadt noch tragen – von der Elbphilharmonie bis zu den Clubs auf St. Pauli.

Hafen und Speicherstadt

Der Hafen ist der Grund, warum Hamburg aussieht wie Hamburg – und der beste Ausgangspunkt für den ersten Tag.

  1. Elbphilharmonie in Hamburg1
    Foto: Hackercatxxy · CC BY-SA 4.0

    Elbphilharmonie

    konzerthaus & aussicht

    HafenCity

    Die Plaza auf halber Höhe ist frei zugänglich, ohne dass man ein Konzertticket braucht, und bietet einen der besten Ausblicke auf Hafen und Stadt.

    Wer ein Konzert besucht, sollte die außergewöhnliche Akustik des großen Saals nicht unterschätzen – auch günstige Plätze klingen gut.

    Zeitfenster für die Plaza vorab online reservieren, das spart Wartezeit vor Ort.

  2. Speicherstadt in Hamburg2
    Foto: Vincent Seydel-Winter · CC BY-SA 4.0

    Speicherstadt

    historisches viertel

    HafenCity / Altstadt

    Das größte zusammenhängende Lagerhausensemble der Welt, gebaut aus rotem Backstein und durchzogen von Kanälen und Brücken.

    Funktioniert bei jedem Wetter, am schönsten aber am frühen Morgen, wenn die Gassen noch leer sind.

    Von der Poggenmühlenbrücke aus hat man den klassischen Blick mit der Katharinenkirche im Hintergrund.

  3. Oberhafenquartier in Hamburg3
    Foto: Doris Antony, Berlin · CC BY-SA 4.0

    Oberhafenquartier

    kreativquartier

    Oberhafen, hinter dem Hauptbahnhof

    Kleines Areal mit Ateliers, Werkstätten und wechselnden Pop-ups unter den S-Bahn-Gleisen, deutlich unaufgeregter als die Speicherstadt nebenan.

    Gut für einen Kaffeestopp zwischen Hauptbahnhof und HafenCity.

    Die Öffnungszeiten der einzelnen Werkstätten variieren stark, am Wochenende ist am meisten geöffnet.

Schanze, Karoviertel und St. Pauli

Hier ist Hamburg am wenigsten poliert: kleine Läden, viel Streetfood, Konzerte fast jeden Abend.

  1. Schanzenviertel in Hamburg4
    Foto: Staro1 · CC BY-SA 3.0

    Schanzenviertel

    viertel

    Sternschanze

    Zwischen Schulterblatt und Susannenstraße reihen sich Cafés, Vintage-Läden und Bars, die auch unter der Woche gut besucht sind.

    Am Samstag ist es voll, dafür ist immer etwas los – von Streetfood bis Flohmarkt.

    Der Rote Flora prägt das Viertel bis heute, auch wenn man nicht selbst hingeht, lohnt der kurze Umweg dran vorbei.

  2. 5

    Golem

    bar & konzerte

    Große Bergstraße, Sternschanze

    Bar, Konzertraum und Tanzfläche in einem, mit einem Programm, das von DJ-Sets bis Livekonzerten reicht.

    Der Innenhof mit Kiosk-Charme ist im Sommer einer der entspanntesten Orte im Viertel.

    Das Programm wechselt oft, ein Blick vorab lohnt sich.

  3. Hafenklang in Hamburg6
    Foto: Frank Schwichtenberg · CC BY-SA 4.0

    Hafenklang

    club & konzerte

    Große Elbstraße, St. Pauli

    Kleiner Club direkt am Wasser mit Fokus auf Indie, Punk und elektronische Musik abseits des Mainstreams.

    Die Terrasse mit Elbblick ist an lauen Abenden fast so gut besucht wie der Innenraum.

    Gute Adresse für den Ausklang eines Konzertabends, wenn andere Clubs schon voll sind.

  4. Reeperbahn und Kiez in Hamburg7
    Foto: NordNordWest · CC BY-SA 3.0 de

    Reeperbahn und Kiez

    nachtleben

    St. Pauli

    Mehr als nur die bekannte Partymeile: In den Seitenstraßen liegen kleine Clubs, Livebühnen und Bars mit sehr unterschiedlichem Publikum.

    Wer den Trubel meiden will, biegt vom Hauptboulevard ab in die Talstraße oder Hamburger Berg.

    An Wochentagen ist deutlich weniger los und Konzerttickets für kleine Bühnen gibt es oft noch am selben Abend.

Alster und Grün

Für die ruhigeren Stunden zwischen den belebten Vierteln bietet Hamburg viel Wasser und Park.

  1. 8

    Außenalster

    see & spaziergang

    Rotherbaum / Uhlenhorst

    Der Rundweg um die Außenalster ist gut sieben Kilometer lang und zeigt Hamburg von seiner grünsten Seite, vorbei an Villen und Segelbooten.

    Wer nicht laufen will, mietet ein Tretboot oder Kajak direkt am Ufer.

    Am frühen Abend im Sommer ist das Licht über dem Wasser besonders schön.

  2. Planten un Blomen in Hamburg9
    Foto: The original uploader was Staro1 at German Wikipedia. · CC BY-SA 3.0

    Planten un Blomen

    park

    St. Pauli / Neustadt

    Große Parkanlage mitten in der Stadt mit japanischem Garten, Wasserspielen und im Sommer abendlichen Lichtkonzerten am Wasser.

    Gute Alternative, wenn man Grün ohne den Weg an die Alster sucht.

    Die Wasserlichtkonzerte laufen in den Sommermonaten an mehreren Abenden pro Woche, kostenlos zugänglich.

  3. Elbstrand bei Övelgönne in Hamburg10
    Foto: User:Wmeinhart · CC BY-SA 3.0

    Elbstrand bei Övelgönne

    strand & aussicht

    Övelgönne, Altona

    Sandstrand mit direktem Blick auf die vorbeifahrenden Containerschiffe, gesäumt von historischen Kapitänshäusern.

    Die Anreise mit der Fähre von den Landungsbrücken ist der schönere Weg als mit Bus oder Auto.

    Ein Fischbrötchen von einem der Stände am Strand gehört einfach dazu.

Essen und Viertel zum Ausklang

Zum Abschluss lohnt sich ein Blick auf die Viertel, in denen Hamburgs Alltag stattfindet.

  1. 11

    Ottensen

    viertel

    Altona

    Ruhiger als die Schanze, mit einer hohen Dichte an guten Cafés und kleinen Läden entlang der Ottenser Hauptstraße.

    Für ein langes Sonntagsfrühstück eine der verlässlichsten Adressen der Stadt.

    Der Zeiseareal-Innenhof ist ein guter Ruhepunkt zwischen den Läden.

  2. Fischmarkt in Hamburg12
    Foto: Wolfgang Meinhart · CC BY-SA 3.0

    Fischmarkt

    markt

    Große Elbstraße, St. Pauli

    Findet sonntagmorgens statt und ist am späten Vormittag schon wieder vorbei, mit Marktschreiern, Obst und einem sehr eigenen Publikum.

    Wer die Nacht davor lang gemacht hat, geht direkt von der Party dorthin.

    Die Fischauktionshalle nebenan bietet Live-Musik und Frühstück, falls draußen zu voll ist.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Hamburg?

Zwei Tage reichen für einen guten ersten Eindruck, wenn man sich auf Hafen und Speicherstadt am ersten Tag und Schanze plus Alster am zweiten konzentriert. Für mehr lohnt sich ein zweiter Besuch.

Wo geht man in Hamburg abends aus?

Schanzenviertel und St. Pauli sind die verlässlichsten Startpunkte, mit Golem und Hafenklang für Konzerte und Livemusik abseits der großen Bühnen. Wer es ruhiger mag, bleibt in Ottensen.

Ist die Elbphilharmonie kostenlos zugänglich?

Die Aussichtsplattform Plaza ist frei zugänglich, ein Zeitfenster sollte man aber vorab online reservieren. Nur für Konzerte im großen Saal braucht es ein Ticket.

Wann ist der Hamburger Fischmarkt?

Sonntagmorgens, mit unterschiedlicher Startzeit je nach Jahreszeit, und er endet am späten Vormittag. Vor dem Besuch lohnt ein kurzer Blick auf die aktuellen Zeiten.

Wie plant man ein Wochenende mit mehreren dieser Orte?

Am einfachsten nach Geografie ordnen: Hafen und Speicherstadt am ersten Tag, Schanze und Alster am zweiten. Mit lonni lässt sich so eine Liste direkt mit der Reisegruppe teilen, statt Adressen einzeln zu verschicken.

Diese Liste mitnehmen

Speicher dir die Orte, die dich interessieren, statt sie wieder zu vergessen. lonni macht aus einer Liste einen Plan mit Datum – und erinnert dich, bevor es zu spät ist.

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